
Am letzten Tag des Urlaubs haben wir ein kleines Boot gechartert. Mit 5 PS und maximal 10 km/h konnten wir auch ohne Bootsführerschein auf eigene Faust die Gewässer erkunden. Vom Warener Stadthafen gings zuerst durch die Binnenmüritz und dann weiter durch den Reeckkanal in den Kölpinsee. Auch diesen durchquerten wir, um nach einer kurzen Passage eines weiteren Kanals in den Fleesensee zu gelangen. Bis kurz vor Malchow führte uns die Fahrt. Hier war Pause mit Badestopp und es ging nach dem Blick auf Malchow wieder den Weg zurück bis zur Müritz. Danach gabs noch einen kurzen Abstecher Richtung Süden und auf Höhe von Klink gings zurück nach Waren.
So fand dann ein schöner Tag bei durchgehend sonnigem Wetter seinen Abschluss und damit auch die gesamte Urlaubswoche.

Auf Grund des heute mal wieder eher bescheidenen Wetters startete unser Tag erst gegen 11 Uhr. Diesmal ging es Richtung Wisentreservat bei Jabel. Diese eigentlich schon mal ausgerottete Tier wird hier in weitläufigen Gehegen gehalten und gezüchtet. Eingebettet in eine Naturschutzgebiet lassen sich mit etwas Glück auch einige andere heimische Tierarten entdecken. Ansich ganz nett, aber etwas “Mehr” hatten wir uns doch hier erwartet.
Da es nun aber auch wieder anfing zu nieseln, gings über Alt Schwerin mit einem großen landwirtschaftlichen Museum nach Dobbertin, um dort mit Katrin und Lars zu grillen, die gerade dort im Urlaub sind.

Heute sollte es mit dem Rad durch die nähere Umgebung gehen. Also haben wir uns zwei Räder und einen Kinderanhänger ausgeliehen, damit natürlich auch Yannick mitfahren kann. Von Waren ging es Richtung Nationalpark und immer wieder kreuz und quer auf den verschiedensten Wegen voran. Doch bevor wir richtig losstrampeln konnten, mussten wir erstmal ein Regenband durchziehen lassen. Danach kamen wir gut voran und konnten heute den Nationalpark aus dieser Perspektive erkunden.
Ein Sprung ins Wasser, diesmal in die Feisneck, durfte bei nun sehr schönem Wetter auch nicht fehlen, bevor wir nach rund 45 km wieder in Waren ankamen.

Mit dem Bus … der Nationalpark-Linie … starteten wir in Richtung Müritz-Nationalpark. Von Waren gings über Federow und Speck nach Boek. Hier hieß es aussteigen, denn wir wollten ja einen Teil des Nationalparks zu Fuß erwandern. Rund 10 km Wegstrecke mit Kinderwagen lagen vor uns, um nach Schwarzenhof zu gelangen und von dort mit dem Bus wieder zurückzufahren. Bei sonnigem und warmem Wetter machte es viel Spaß durch die Moor- und Sumpflandschaften und zwischen den vielen Seen entlang zu laufen.

Am Montag haben wir uns in die nähere Umgebung von Waren aufgemacht. Von der Müritz gings zum Kölpinsee und wieder zurück zur Müritz, bevor es dann auf alten Straßen nach Malchow weiterging. Die Altstadt von Malchow liegt dabei auf einer kleinen Insel zwischen Kölpinsee und Plauer See und zu jeder vollen Stunde wird auf der einen Inselseite die Drehbrücke geöffnet, um die wartenden Schiffe durchzulassen. Dann geht für eine Viertelstunde gar nichts mehr. Die Einheimischen haben sich damit arrangiert und so gibt es beiderseits der Brücke Eisdielen, die in dieser Zeit regen Zulauf haben.
Auf dem Rückweg nach Waren und einer polizeilichen Laserattacke bin ich dann noch in den Jabelschen See gesprungen, während Frau und Kind nur mal die Füße ins kalte Nass gehalten hatten.

Am Samstag sind wir nach Mecklenburg aufgebrochen, um an der dortigen Seenplatte ein paar Tage Urlaub mit Kind zu machen. Nach einer Anreise mit rund 1,5 Stunden Stau auf der A24 konnten wir die Unterkunft in Waren gegen 17:00 Uhr in Beschlag nehmen. Die Ferienwohnung hat alles, was man braucht, um einen schönen Urlaub zu verbringen.
Am Sonntag dann spielte aber erstmal das Wetter nicht so richtig mit. Es nieselte und regnete am Vormittag, was uns aber nicht abhielt, die erste Runde mit dem Kinderwagen um den Tiefwarensee zu drehen. Auf den rund 8 km wurde das Wetter auch besser, so dass wir später auch Regenjacke und -schirm wieder wegpacken konnten. Den Nachmittag mussten wir dann erstmal in der Unterkunft verbringen, da es nun wie aus Eimern regnete. Doch den frühen Abend konnten wir dann für die Erkundung der Stadt nutzen.

Als Geburtstagsgeschenk zum 50. Geburtstag gabs im letzten Jahr für den Herrn Papa einen Rundflug von Nobitz aus über die heimatliche Region. Am Samstag war es dann soweit und wir sind in die Luft gegangen. Pünktlich 16:00 Uhr hieß es Take-Off mit einer Cessna F162H. Über Schmölln hinweg (besonders die Wohnsiedlung mit dem eigenen Haus) ging es dann Richtung Leipzig über das Neuseenland. Bei bestem Wetter hatten wir richtig gute Sicht und somit auch die Gelegenheit zu interessanten Bildern zu kommen.
Mit diesem kleinen Flugzeug war es doch eine ungewöhnlich Erfahrung zu fliegen. Viele Bewegungen in der Luft und die Thermik führten zu einem flauen Gefühl im Magen und wir waren froh, nach 40 Minuten wieder auf festem Boden zu sein. Aber über Dresden kann man sowas auch irgendwann nochmal machen.

Bin nun bis zum 20. September von der Arbeit befreit und kann mich voll und ganz um Kind und Familie kümmern. So werden wir in den nächsten Wochen Freunde und Bekannte in ganz Deutschland besuchen aber auch selbst eine Woche in Waren an der Müritz Urlaub machen.
Daneben gehts ab Anfang August zu einem Babyschwimm-Kurs ins Georg-Arnold-Bad in die Schwimmhalle Freiberger Str.
Ich werde berichten …
(Vorab: In dieser Woche wurde ich angeschrieben, ob mamiweb.de einen Gastbeitrag mit einer Verlinkung in meinem Blog veröffentlichen darf. Das Thema passt soweit in den Blog und ist ja auch bei uns gerade aktuell. Somit handelt es sich bei dem nachfolgenden Geschriebenen ausschließlich um Inhalte des Gastbeitragenden.)
Wer mit einem Baby oder einem Kind in den Urlaub fährt und bisher nur den Urlaub zu Zweit gewohnt war, muss sich auf viele Neuheiten gefasst machen. Der Urlaub muss nun genauestens geplant werden. Dazu zählt auch eine kinderfreundliche Unterkunft zu suchen oder das geeignete Verkehrsmittel für die Reise zu finden.
Zunächst sollte man sich darüber Gedanken machen, ob der Urlaub lieber in einem Hotel oder in einer Ferienwohnung stattfinden soll. In beiden Fällen gibt es offensichtliche Vor- sowie Nachteile.
Während eine Ferienwohnung u.a. meist günstiger ist, kann auch der Abstand zu anderen Gästen von Vorteil für einen Urlaub mit Kind sein. Zudem bietet eine Ferienwohnung mehr Platz für Eltern und Kind, sodass mehr Freiheiten möglich sind. Aber es kommen zusätzliche Aufgaben, wie das Kochen, das Einkaufen und das Saubermachen hinzu. Wen dies nicht stört, für den ist eine Ferienwohnung ideal, da man sich in einem Urlaubsland wie zu Hause fühlen kann.
In einem Hotel sind die Gäste meist enger zusammen und es kann leicht zu Unstimmigkeiten mit den Zimmernachbarn kommen, wenn das Kind bspw. zu laut ist. Demgegenüber stehen die Annehmlichkeiten die ein Hotel zu bieten hat: Von Zimmerservice, über Sport- oder Wellnessangebote im Haus, die von den Eltern genutzt werden können. Man kann sich in einem Hotel einfach rund um verwöhnen lassen, ist aber z.B. auf Essenszeiten angewiesen. Es empfiehlt sich das Hotel, in dem man den Urlaub mit Kind verbringen möchte genau unter die Lupe zu nehmen. Ein Tipp hierbei sind die Kinderhotels, diese sind besonders für die Kleinen geeignet und bieten somit Urlaubsspaß für die ganze Familie.
In welcher Unterkunft man letztendlich seinen Urlaub verbringt, hängt ganz davon ab, wie man seinen Urlaub gestalten möchte und sollte bei der Planung geklärt werden. Den Rest des Beitrags lesen »
Gestern morgen gegen 9:30 Uhr ging es bei schon knapp 30 °C mit dem Rad zum Theaterplatz, um von dort an den Start der 75 km-Tour des diesjährigen SZ-Fahrradfests zu gehen. Gut vorbereitet (siehe die letzten beiden Beiträge) sollte die Strecke an sich nicht das Problem darstellen – eher die Hitze mit vorhergesagten 38 °C machte Moritz und mir mehr Bedenken.
Doch als es dann 10:30 Uhr auf die Strecke ging, war das erstmal kein Problem. Geleitet von der Polizei gings durch Dresden bis zur Autobahnauffahrt Hellerau und von dort weiter über Boxdorf und Volkersdorf zum ersten Kontrollpunkt nach Radeburg. Viel Wasser aufnehmen, eine Banane essen, Trinkflasche auffüllen und weiter … hier nun bei 41 °C laut Anzeige. Über Ottendorf-Okrilla gings vorbei an netten Anwohner, die per Gartenschlauch für kurze Abkühlung sorgten weiter nach Radeberg zum zweiten Kontrollpunkt. Ein stetiges Auf und Ab kennzeichnete dann auch weiterhin die Strecke bis Rossendorf und Schullwitz bzw. Schönfeld. Erst hier sollte es dann steil hinab auf Elbniveau gehen. Ein Unfall im Helfenberger Grund zwang uns zu einer Routenänderung, doch auch das konnte uns auf den letzten Kilometern nicht mehr aufhalten.
Nach knapp 3 h reiner Fahrzeit hatten wir die rund 75 km geschafft. Im Ziel wurde noch die Abkühlung aus dem Wasserschlauch genutzt, bevor es dann in aller Ruhe wieder nach Hause ging. Abschließend noch der passende Zeitungsartikel bei der SZ und die Bilder.