Ereignisreicher Pokalspieltag

Am Montag Abend um 20:45 startete die neue Volleyball-Saison mit den Spielen der Qualifikation zum Kreispokal. Durch die Auslosung mussten wir zum VC Dresden 9 und und hatten es im zweiten Spiel mit dem Pokalrivalen der letzten beiden Jahre, der SG Klotzsche, zu tun. Und wie bereits erwartet, sollte es ein langer Abend werden.

Bereits das erste Spiel, bei dem wir nur das Schiedsgericht stellten, sollte über die volle Distanz gehen (2:1 für SG Klotzsche) und besonders ab Mitte des zweiten Satzes wurde es auch gerade von Seiten des VC hitzig.

Danach hieß es für uns, gegen den VC zu bestehen. Das Spiel startete richtig gut. Nach der längeren Spielpause im Sommer ging es hoch motiviert und konzentriert zur Sache. Wir konnten unser Spiel spielen und den Gegner damit unter Druck setzen und zu eigenen Fehlern zwingen. Dadurch konnten wir uns den ersten Satz auch sichern. Im zweiten Satz zeigten sich dann wieder Wackler in allen Elementen (Annahme, Zuspiel, Angriff), so dass es ein Leichtes für den VC war, die Punkte zu machen und einen Vorsprung herauszuspielen. Sobald wir wieder konzentrierter auftraten, gab es auch für uns Punkte … doch in diesem Satz nicht mehr genug. Also musste auch hier der Tiebreak entscheiden. Bis zum Seitenwechsel war es ein ausgeglichenes Spiel, dann holte sich der VC den entscheidenen Vorsprung und am Ende auch das Spiel mit 1:2.

Zum letzten Spiel des Abends … es war in der Zwischenzeit bereits 0:00 Uhr … trafen wir auf die SG Klotzsche. In den letzten beiden Jahren mussten wir im Pokal immer den Kürzeren ziehen. Das sollte diesmal endlich anders werden. Entsprechend eingestellt ging es auch wieder los. Wieder klappte es in unserem Spiel besser, die Fehlerquote war geringer und wir konnten die Punkte machen und den Satz gewinnen. Der zweite war dann hart umkämpft und spannend bis zum Schluss. Beim Stand von 21:24 halfen uns gute Aufschläge, um zwischenzeitlich Satzball beim 25:24 zu haben. Es ging hin und her mit Satzbällen für uns und für Klotzsche. Am Ende dann aber 28:30 und wieder hieß es Tiebreak. Auch hier kochten die Emotionen am Ende nochmal richtig hoch, da vermeintliche Fehler unsererseits nicht vom Schiri geahndet wurden. Mit klarem Kopf sicherten wir uns den Sieg mit 16:14 und damit das Spiel mit 2:1.

Genauere Ergebnisse haben wir noch nicht. Aber nach einer ersten Auszählung der kleinen Punkte haben wir wohl den Finaleinzug um einen Punkt verpasst … schade. Wenn wir aber nun an die guten Leistungen anknüpfen und noch etwas konstanter spielen, kann eine gute Saison dabei herauskommen.

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