Mallorca 2015 – Torrent de Pareis

Eine Woche Urlaub war schon wieder rum und am letzten Urlaubstag machten wir uns, wie schon am Vortag, wieder auf ins Gebirge. Doch diesmal war das Ziel einmal quer durch direkt am Meer der Ausgang des Torrent de Parais. Dabei handelt es sich um das größte Erosionstal der Insel mit tiefen Geländeeinschnitten, engen Durchgängen und Wasser an der ein oder anderen Stelle. Doch erstmal begrüßte uns der Eingang zur Schlucht mit Nebel. Doch dank aufreißendem Himmel boten sich schöne Farbenspiele und der Nebel löste sich auch fix auf.

Aufgrund der Gegebenheiten konnten wir nur den unteren Teil der Schlucht erkunden, da die Durchschreitung der gesamten Schlucht von oben kommend teilweise mit größeren Felsbrocken blockiert und damit mit Sprüngen oder kurzen Abseilern verbunden ist. Doch auch die reichlich 1km bis zur „unüberwindlichen“ Barriere waren Abenteuer. Bis zum ersten Hindernis waren auch noch viele Touristen mit uns zusammen unterwegs. Doch das änderte sich schnell, als der erste Brocken samt Wasserloch den Weg versperrte und man diesen mit Kletterei umgehen musste.

Anschließend waren wir fast alleine und wanderten im ausgetrockneten Flussbett über das Gerölle, passierten Barrieren mal links, mal rechts und waren vom Außmaß beeindruckt. An der engsten Stelle des Tals hatten die beiden Wände vielleicht noch 5 Meter Abstand. Sicher faszinierend nach Regenfällen … nur sollte man sich dann dort nicht aufhalten 😉

Zurück ging es noch über einen Besuch der abgelegenen Bucht Cala Tuent, bevor wir uns dann wieder über die malerischen Straßen und Serpentinen die Berge hoch- und wieder runterquälten.

Tags darauf ging es auch nach 8 Tagen auch schon wieder heim … doch mit dem Gefühl, dass es auch für einen weiteren Urlaub noch genug zu sehen gibt.

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