Island 2013 – Asbyrgi-Schlucht und Dettifoss

Nun sind wir also im Myvatn-Gebiet im Norden Islands und wurden gestern Abend heftig vom Wetter überrascht. Auf dem Rückweg vom Baden kamen wir von tiefstehender Sonne in dicksten Nebel mit Sichtweiten unter 50 m. Dieser hielt sich auch hartnäckig am heutigen Vormittag und löste sich erst nach und nach bis zum Mittag auf.

Von unserer Unterkunft ging es heute zuerst um die Halbinsel Tjörnes herum. Noch bevor wir dort ankamen, gab es ein kleines Geothermal-Gebiet mit einem niedlichen, kleinen Geysir und einen schön warmen See, den Yannick und ich gleich zum Baden nutzten.

Auf der Halbinsel angekommen, waren wir wieder auf der Suche nach den Puffins. Und ja … wir hatten Glück. Auf der Ostseite der Halbinsel haben wir welche sehen können. Leider nur von den Klippen herunter, aber sie waren da, richtig viele …

Dann ging es weiter zur Ásbyrgi-Schlucht. Hier wurde durch „katastrophale“ Fluten ein rund 1 km breites und 5 km langes Tal erschaffen, welches am Ende hufeisenförmig von einer rund 100 m hohen Basaltwand begrenzt wird. Wasser fließt hier nicht mehr durch, das hat sich nun andere Wege vom Gletscher zum Meer gesucht. Dafür gibt es nun umso mehr Touristen hier 🙂

Über eine Schotterpiste, nur 4×4 geeignet, fuhren wir dann zum Dettifoss. Dadurch zogen sich die rund 35 km sehr lang und wir wurden auch gut durchgeschüttelt. Aber Mensch und Material hat alles gut überstanden. Nun standen wir also vor dem größten Wasserfall Islands und dem leistungsstärksten in Europa. Hier stürzt das Wasser auf einer Breite von 100 m rund 45 m in die Tiefe. Einfach nur beeindruckend.

Nach dem Essen, es war schon gegen 21:30 Uhr ging es dann als letzte Tagesaufgabe auf den Vulkankrater Hverfjall, direkt am Myvatn. Auf diesem erloschenen, vor rund 2500 Jahren gebildeten Vulkanring ging es eine Runde rum (Durchmesser immerhin etwa 1 km). Mit der untergehenden Sonne war das ein schöner Abschluss des Tages.

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