Wie immer am 1. Mai ziehen die Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt ihre Bahnen in Paradeformation über die Elbe und damit unzählige Touristen und Dresdner in ihren Bann … so auch uns. Zusammen mit unseren Nachbarn ging es gegen 10 Uhr mit der Straßenbahn bis nach Tolkewitz und dort direkt an die Elbe. Im Schatten einiger Bäume konnten wir dort das Treiben beobachten, viele Fotos schießen und gespannt auf die Schiffe warten und diesen bei der Vorbeifahrt zusehen.

Yannick war voll bei der Sache, fand es richtig toll. Aber auch das Wasser an sich und die Wellen, die von den Schiffen ans Ufer kamen, waren spannend und teilweise unheimlich.

Am Wochenende hat sich die Volleyball-Saison mit dem letzten Spiel meiner Damen in der Kreisunion abgeschlossen. Also Anlass genug, kurz auf die Saison zurückzublicken.

Fangen wir gleich mal mit den Damen an:
Hier gab es … mehr als die vergangenen Jahre … einen spürbaren Umbruch bezogen auf die Mannschaftszusammensetzung. Nach 5 oder 6 Abgängen musste erstmal eine neue spielfähige Mannschaft gefunden und zusammengebaut werden. So waren Erfolge am Laufband sicher nicht zu erwarten gewesen. Mit einfacheren Gegner starteten wir aber trotzdem erfolgreich. Doch gegen die weiteren Mannschaften zeigten sich noch zu oft Unstimmigkeiten, aber auch Konzentrations- und Motivationsprobleme. So blieb nach der Vorrunde nur der 8. Platz (von 11) mit 4 Siegen und 6 Niederlagen und die Eingruppierung in der Play-Down-Runde. Diese konnte dann mit einer Bilanz von 3 Siegen und 1 Niederlage beendet werden. Damit blieb es beim 8. Platz.
Nun kommt wieder die spannende Frage, wie denn die Mannschaft im nächsten Jahr aussehen wird. Wenn der Stamm diesmal so bestehen bleibt, habe ich Hoffnung auf eine vordere Platzierung.

Nun zu den Männern:
Wir hatten bis zum Saisonbeginn keinen Trainer und haben uns so mehr oder weniger selber durch die Trainingseinheiten gespielt. Dies änderte sich dann ab November und so gings mit neuem Trainer und 3 neuen Spielern in die Saison. Da sich fast alle auf das neue Trainingsprogramm eingelassen haben, spielten wir eine erfolgreiche Saison. Die Hinrunde war mit 5 Siegen und 3 Niederlagen absolviert, die Rückrunde war dann mit 6 Siegen und 2 Niederlagen sogar noch etwas besser. Am Ende stehen wir nun punktgleich mit dem Zweit- und Drittplatzierten auf dem 4. Platz der Tabelle, knapp am angestrebten 3. Platz vorbei.
Nun heißt es auch hier abwarten, wie es im nächsten Jahr personell weitergeht und was die Zusammensetzung der Ligen über den Sommer bringt.

Zum 60. Geburtstag meines Schwiegervaters gab es als Geschenk von uns eine Fahrt mit einem Dampfzug. Gestern war es dann so weit und um 7:08 Uhr startete der Sonderzug von Gleis 3 des Dresdner Hauptbahnhofs, bespannt mit der 52 8079-7. Durchs Elbtal ging es an Pirna und Bad Schandau vorbei bis kurz vor Decín. Nach dem Wechsel der Elbseite und der Vorbeifahrt an Ceská Lípa ging es, nach dem Auffüllen der Wasservorräte durch die örtliche Feuerwehr, weiter ins Böhmische Bergland Richtung Liberec.

Pünktlich 11:00 Uhr erreichten wir den Bahnhof in Liberec und dann stand Freizeit bis 17:00 Uhr auf dem Plan, bevor sich der Zug wieder auf die Rückfahrt machen will. Natürlich wollten wir den “Hausberg” von Liberec, den Jested, erklimmen. Bei schönstem Frühlingswetter ging es also bei fast 20 °C los. Doch bereits am Fuße des Berges zeigte sich … hier liegt noch Schnee, zwar nicht durchgängig aber doch auf weiten Strecken. Auch alle Lifte und Skipisten waren noch geöffnet. Und trotz dass wir, abseits der Wege, teilweise bis zum Knie oder weiter im Schnee steckten, führte unser Weg stetig nach oben.

Auf dem Gipfel angekommen, genossen wir das schöne Wetter und den Ausblick bei einem Picknick und Bier. Anschließend machten wir uns über einen anderen Weg wieder nach unten. Nach einer kurzen Runde durch die Stadt gings auch schon wieder zum Bahnhof und auf die Fahrt zurück.

20:45 Uhr waren wir dann wieder am Dresdner Hauptbahnhof. Hier noch ein paar Impressionen …

Am vergangenen Freitag waren wir in Altenberg an der Rennschlitten- und Bobbahn (oder neuerdings am DKB Eiskanal) bei der diesjährigen Rennrodel-Weltmeisterschaft. Die Karten dazu gab es über ein Gewinnspiel beim Getränkemarkt unseres Vertrauens.

So ging es also Freitag früh bei -15°C mit dem Bus zur Bahn. Pünktlich zum Start des ersten Doppelsitzer-Teams waren wir an der Bahn und haben den Wettkampf von verschiedenen Perspektiven rund um die Bahn verfolgt. Schön war, dass man sich recht frei an der Bahn bewegen kann und so vom Startbereich über die einzelnen Bahnbereiche über den Kreisel bis hin zum Ziel unterschiedliche Eindrücke gewinnen konnte. Auch war so die Kälte halbwegs erträglich.

Am Ende siegten die Österreicher vor einem deutschen und einem weiteren österreichischem Team. Die weiteren Wettkämpfe am Wochenende bei den Herren, Damen und die Teamstaffel haben wir dann aber doch wieder vom warmen Wohnzimmer vor dem Fernseher verfolgt.

Am Sonntag war es endlich soweit und der Zähler bei geocaching.com zeigt den 1000. erfolgreichen Fund eines Geocaches an. Zusammen mit Moritz (moestaverne77) wurde im vergangenen Jahr darauf hingearbeitet, dass wir diesen Meilenstein auch gemeinsam angehen konnten.

Als ausgewählte Dose sollte “Hint und Her” herhalten und so ging es unter den wachen Augen von Marko (M-A-N) in den Wald. Den Log gibts bereits auf der entsprechenden Seite zum Nachlesen, aber ich möchte hier diese Stelle noch für ein bisschen Statistik nutzen:

1000 Dosen, dass heißt bei uns

  • 557 x Traditional-Cache (55.7 %)
  • 205 x Mystery-Cache (20.5 %)
  • 177 x Multi-Cache (17.7 %)
  • 33 x Earth-Cache (3.30 %)
  • 9 x Event-Cache (0.90 %)
  • 6 x Letterbox-Cache (0.60 %)
  • 6 x Wherigo-Cache (0.60 %)
  • 5 x Virtual-Cache (0.50 %)
  • 2 x Webcam-Cache (0.20 %)

Angefangen hat alles am 16.11.2005 mit GCJHNE (Fichtepark-Cache). Nun, über 6 Jahre später, beträgt die reine Entfernung von Dose zu Dose (ohne jedes Mal den Weg hin und weg dazuzuzählen) 40565 km, also rund einmal komplett um die Erde.

  • nördlichster Fund: Lauganes (GC14Z1P) auf Island
  • südlichster Fund: The Ring of Clapham Junction (GCHEQ7) auf Malta
  • westlichster Fund: Go Fly A Kite (GCVK6R) in Kanada
  • östlichster Fund: Tikkurila railway station (GCM65Q) in Finnland

Seit dem letzten Blog-Eintrag sind schon wieder drei Monate ins Land gezogen, in denen natürlich einiges passiert ist, aber es irgendwie nicht geschafft hat, zeitnah hier für den Blog verarbeitet zu werden. Deshalb möchte ich das jetzt einfach kurz zusammenfassen und wiedergeben. Ich versuche nun die Häufigkeit neuer Einträge wieder ein wenig zu erhöhen.

Urlaub im Fränkischen Seenland

In der ersten Augustwoche … genauer vom 30.07. bis 06.08. waren wir am Großen Brombachsee im Urlaub. Einige Kilometer südlich von Nürnberg erstreckt sich dabei eine künstlich geschaffene Seenlandschaft, um die große europäische Hauptwasserscheide zu übewinden. Wir haben die Tage in einer Pension mit angeschlossener Bäckerei in Ramsberg direkt am See verbracht und die Tage wie immer für viele Unternehmungen genutzt. So waren wir im Jura Fossilien suchen, haben eine Radtour um die Seen unternommen, waren am Altmühlsee auf der Vogelinsel Vögel suchen und haben uns natürlich auch erholt.

Fahrt mit der MS Facebook

Am 15. August ging es auf Einladung der Sächsischen Dampfschiffahrt auf eine Fahrt mit der “MS Facebook” vom Terrassenufer zum Blauen Wunder und zurück. MS Facebook aus diesem Grund, da das Unternehmen seinen Auftritt bei Facebook in diesem Rahmen beworben und die Fahrt darüber verlost hat. Außerdem waren die Farben Blau und Weiß verpflichtend um Zutritt zu erhalten. Vielleicht folgen ja noch weitere Aktionen, um auch die Dresdner mehr für solche Attraktionen zu begeistern.

Dienstreise nach Aachen

Da meine Doktorarbeit sich nun langsam in einem fortgeschrittenen und hoffentlich bald abgabereifen Stadium befindet, ging es Anfang September für mich auf Dienstreise zu meinem gewählten Zweitgutachter. Da dieser in Aachen an der Uni lehrt, hieß es also eine Deutschlandreise anzutreten. Mit dem Flieger gings von Dresden nach Köln/Bonn und von dort über den Kölner Hauptbahnhof weiter nach Aachen. Den Zwischenstopp am Hbf in Köln nutzte ich für eine kurze Tour zum Dom und über die Hohenzollernbrücke.

In Aachen, nachdem der aktuelle Stand besprochen und einige Hinweise gegeben waren, hatte ich auch noch etwas Zeit, mir die Stadt anzusehen. So gings auch hier nochmal zum Dom und zu heißen Thermalquellen, bevor mich dann der Nachtzug wieder nach Dresden brachte … immerhin mit rund 100 Minuten Verspätung

Urlaub im Spreewald

Rund um den Feiertag am 03.10. haben wir uns für fünf Tage in den Spreewald abgesetzt und den Goldenen Oktober genossen. Von Lübbenau aus, direkt an einem der unzähligen Fließe, haben wir die Gegend erkundet. Einen Tag waren wir komplett mit dem Kanu im Spreewald unterwegs. Im Spreewelten-Bad konnten wir mit Pinguinen schwimmen, aber auch Kultur und Geschichte standen mit auf dem Programm. Auf der Rückfahrt nach Dresden gings dann noch am Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld vorbei, wo wir dann noch unseren ersten eigenen Earthcache erstellt haben.


Wanderroute 1136059 – powered by Wandermap 

Jedes Hobby braucht irgendwelche Herausforderungen. So gibts auch beim Geocaching die ein oder andere “Aufgabe”, die nicht alltäglich ist. So zum Beispiel der “VEB Robotron Bergtest” Dabei handelt es sich um eine Wanderung über rund 38 km mit knapp 1500 Höhenmetern über 5 Berge der vorderen Sächsischen Schweiz.

Zusammen mit moe gings gestern früh auf diese Strecke. Früh heißt, dass 4:00 Uhr der Wecker klingelte, 4:30 Uhr die Straßenbahn zum Bahnhof fuhr und 5:00 Uhr der Zug nach Wehlen. 5:30 Uhr konnten wir dann unsere Herausforderung annehmen. Komplett allein konnten wir in den Sonnenaufgang wandern und hatten die erste Elbseite, also den Königstein, Pfaffenstein und die Schöne Aussicht bis 9:20 Uhr erledigt.

Auf der anderen Seite gings mit dem Lilienstein als erste Herausforderung weiter. Von dort gings wieder hinab ins Tal und an der Elbe bis nach Rathen, bevor wir uns im Polenztal bis zur Wolfsschlucht weiterarbeiteten. Nach dem Hockstein machten wir an der Hocksteinschänke unsere Mittagsrast, was gegen 13 Uhr und somit nach 7,5 h auch redlich verdient war. Nur die Beine fanden das keine so gute Idee, doch es standen noch rund 10 km vor uns.

Also wurde sich von nun an eher durchgequält. Es ging wieder runter, diesmal zum Amselsee und anschließend nochmal auf den letzten Anstieg zu den Schwedenlöchern. Nur war hier der letzte Kontrollpunkt und damit auch die Formel zum Berechnen der Finalkoordinaten für die eigentliche Dose weg. Nach mehreren Telefonaten hatten wir dann aber den Büchsenleger an der Strippe, der uns nach 34 km nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen lassen wollte.

So machten wir uns auf den Abstieg nach Wehlen, konnten uns dabei noch ins Logbuch eintragen und uns am Ende im Ort beim Warten auf den Zug das verdiente “Siegerbierchen” gönnen.

Insgesamt waren wir von Bahnhof zu Bahnhof 11,25h unterwegs. Glücklich aber total fertig kamen wir dann zu Hause an :)

Wie ihr bemerkt habt, ist hier im Hauptblog in den letzten beiden Monaten wenig passiert. Dafür gibts im Hausbau-Bereich immer mal wieder was neues zu lesen. Das ist eigentlich auch das Hauptthema aktuell bei uns … wie soll es auch anders sein.

Nun geht es aber erstmal von Freitag bis Dienstag nach Tampere/Finnland auf Dienstreise. Dort stehen die glass performance days an, die größte Tagung auf diesem Gebiet. Jane ist mit zwei und ich mit einem Vortrag vertreten, Samstag bin ich dran, Jane dann am Montag. Neben dem eigenen Präsentieren bietet sich hoffentlich die Gelegenheit, in den Pausen und den sonstigen Rahmenveranstaltungen zu “Networken” und bestehende Kontakte aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.

Yannick wird die Zwischenzeit bei den Großeltern in Schmölln verbringen. Ich hoffe mal, dass er weiterhin so pflegeleicht ist und Oma und Opa nicht zu sehr auf Trab hält … bis zu deren Urlaub ist es danach noch etwas hin :) Aber es sind ja genug Leute in der Nähe, so dass alles klar gehen sollte.

In der nun wieder schöneren Jahreszeit wollten wir nicht immer mit Bus oder Auto die täglichen Wege zum Kindergarten und zur Uni zurücklegen und hatten uns überlegt, einen Fahrradkindersitz anzuschaffen. Nachdem die Wahl auf das Modell mini+ von bobike fiel (ein Kindersitz für den Anbau am Lenker) wurde dieser nach Lieferung sofort montiert, Yannick mit einem Fahrradhelm ausgestattet und die ersten Testrunde durchs Wohngebiet gedreht.

Ihm scheint diese Fortbewegungsart ganz gut zu gefallen … besonders die Kopfsteinpflasterpassagen, da man da ganz tolle Sachen mit der Stimme machen kann. Und so sind wir also am Montag das erste Mal so in den Kindergarten gefahren. Alles hat super geklappt, so dass das nun bei schönem Wetter unsere bevorzugte Bewegungsart sein wird.


Seit vorletzten Montag erkundet Yannick nun die Welt auf zwei Beinen. Freudig wurde ich im Kindergarten mit den Worten begrüßt, dass unser Kleiner die ersten freien Schritte getan hat. Nun heißt es also den kleinen Mann auch dazu zu motivieren und die Strecken immer länger zu machen.

In der Zwischenzeit wird er auch schon immer sicherer und fängt langsam an, sich auch mal loszulassen und alleine ein paar Schritte zu gehen. Draußen auf der Wiese werden mit einem festen Ziel vor Augen auch schon einige Meter zurückgelegt.

Kinderwagen … deine Tage sind gezählt :)