Am Sonntag war es endlich soweit und der Zähler bei geocaching.com zeigt den 1000. erfolgreichen Fund eines Geocaches an. Zusammen mit Moritz (moestaverne77) wurde im vergangenen Jahr darauf hingearbeitet, dass wir diesen Meilenstein auch gemeinsam angehen konnten.

Als ausgewählte Dose sollte “Hint und Her” herhalten und so ging es unter den wachen Augen von Marko (M-A-N) in den Wald. Den Log gibts bereits auf der entsprechenden Seite zum Nachlesen, aber ich möchte hier diese Stelle noch für ein bisschen Statistik nutzen:

1000 Dosen, dass heißt bei uns

  • 557 x Traditional-Cache (55.7 %)
  • 205 x Mystery-Cache (20.5 %)
  • 177 x Multi-Cache (17.7 %)
  • 33 x Earth-Cache (3.30 %)
  • 9 x Event-Cache (0.90 %)
  • 6 x Letterbox-Cache (0.60 %)
  • 6 x Wherigo-Cache (0.60 %)
  • 5 x Virtual-Cache (0.50 %)
  • 2 x Webcam-Cache (0.20 %)

Angefangen hat alles am 16.11.2005 mit GCJHNE (Fichtepark-Cache). Nun, über 6 Jahre später, beträgt die reine Entfernung von Dose zu Dose (ohne jedes Mal den Weg hin und weg dazuzuzählen) 40565 km, also rund einmal komplett um die Erde.

  • nördlichster Fund: Lauganes (GC14Z1P) auf Island
  • südlichster Fund: The Ring of Clapham Junction (GCHEQ7) auf Malta
  • westlichster Fund: Go Fly A Kite (GCVK6R) in Kanada
  • östlichster Fund: Tikkurila railway station (GCM65Q) in Finnland

Seit dem letzten Blog-Eintrag sind schon wieder drei Monate ins Land gezogen, in denen natürlich einiges passiert ist, aber es irgendwie nicht geschafft hat, zeitnah hier für den Blog verarbeitet zu werden. Deshalb möchte ich das jetzt einfach kurz zusammenfassen und wiedergeben. Ich versuche nun die Häufigkeit neuer Einträge wieder ein wenig zu erhöhen.

Urlaub im Fränkischen Seenland

In der ersten Augustwoche … genauer vom 30.07. bis 06.08. waren wir am Großen Brombachsee im Urlaub. Einige Kilometer südlich von Nürnberg erstreckt sich dabei eine künstlich geschaffene Seenlandschaft, um die große europäische Hauptwasserscheide zu übewinden. Wir haben die Tage in einer Pension mit angeschlossener Bäckerei in Ramsberg direkt am See verbracht und die Tage wie immer für viele Unternehmungen genutzt. So waren wir im Jura Fossilien suchen, haben eine Radtour um die Seen unternommen, waren am Altmühlsee auf der Vogelinsel Vögel suchen und haben uns natürlich auch erholt.

Fahrt mit der MS Facebook

Am 15. August ging es auf Einladung der Sächsischen Dampfschiffahrt auf eine Fahrt mit der “MS Facebook” vom Terrassenufer zum Blauen Wunder und zurück. MS Facebook aus diesem Grund, da das Unternehmen seinen Auftritt bei Facebook in diesem Rahmen beworben und die Fahrt darüber verlost hat. Außerdem waren die Farben Blau und Weiß verpflichtend um Zutritt zu erhalten. Vielleicht folgen ja noch weitere Aktionen, um auch die Dresdner mehr für solche Attraktionen zu begeistern.

Dienstreise nach Aachen

Da meine Doktorarbeit sich nun langsam in einem fortgeschrittenen und hoffentlich bald abgabereifen Stadium befindet, ging es Anfang September für mich auf Dienstreise zu meinem gewählten Zweitgutachter. Da dieser in Aachen an der Uni lehrt, hieß es also eine Deutschlandreise anzutreten. Mit dem Flieger gings von Dresden nach Köln/Bonn und von dort über den Kölner Hauptbahnhof weiter nach Aachen. Den Zwischenstopp am Hbf in Köln nutzte ich für eine kurze Tour zum Dom und über die Hohenzollernbrücke.

In Aachen, nachdem der aktuelle Stand besprochen und einige Hinweise gegeben waren, hatte ich auch noch etwas Zeit, mir die Stadt anzusehen. So gings auch hier nochmal zum Dom und zu heißen Thermalquellen, bevor mich dann der Nachtzug wieder nach Dresden brachte … immerhin mit rund 100 Minuten Verspätung

Urlaub im Spreewald

Rund um den Feiertag am 03.10. haben wir uns für fünf Tage in den Spreewald abgesetzt und den Goldenen Oktober genossen. Von Lübbenau aus, direkt an einem der unzähligen Fließe, haben wir die Gegend erkundet. Einen Tag waren wir komplett mit dem Kanu im Spreewald unterwegs. Im Spreewelten-Bad konnten wir mit Pinguinen schwimmen, aber auch Kultur und Geschichte standen mit auf dem Programm. Auf der Rückfahrt nach Dresden gings dann noch am Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld vorbei, wo wir dann noch unseren ersten eigenen Earthcache erstellt haben.


Wanderroute 1136059 – powered by Wandermap 

Jedes Hobby braucht irgendwelche Herausforderungen. So gibts auch beim Geocaching die ein oder andere “Aufgabe”, die nicht alltäglich ist. So zum Beispiel der “VEB Robotron Bergtest” Dabei handelt es sich um eine Wanderung über rund 38 km mit knapp 1500 Höhenmetern über 5 Berge der vorderen Sächsischen Schweiz.

Zusammen mit moe gings gestern früh auf diese Strecke. Früh heißt, dass 4:00 Uhr der Wecker klingelte, 4:30 Uhr die Straßenbahn zum Bahnhof fuhr und 5:00 Uhr der Zug nach Wehlen. 5:30 Uhr konnten wir dann unsere Herausforderung annehmen. Komplett allein konnten wir in den Sonnenaufgang wandern und hatten die erste Elbseite, also den Königstein, Pfaffenstein und die Schöne Aussicht bis 9:20 Uhr erledigt.

Auf der anderen Seite gings mit dem Lilienstein als erste Herausforderung weiter. Von dort gings wieder hinab ins Tal und an der Elbe bis nach Rathen, bevor wir uns im Polenztal bis zur Wolfsschlucht weiterarbeiteten. Nach dem Hockstein machten wir an der Hocksteinschänke unsere Mittagsrast, was gegen 13 Uhr und somit nach 7,5 h auch redlich verdient war. Nur die Beine fanden das keine so gute Idee, doch es standen noch rund 10 km vor uns.

Also wurde sich von nun an eher durchgequält. Es ging wieder runter, diesmal zum Amselsee und anschließend nochmal auf den letzten Anstieg zu den Schwedenlöchern. Nur war hier der letzte Kontrollpunkt und damit auch die Formel zum Berechnen der Finalkoordinaten für die eigentliche Dose weg. Nach mehreren Telefonaten hatten wir dann aber den Büchsenleger an der Strippe, der uns nach 34 km nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen lassen wollte.

So machten wir uns auf den Abstieg nach Wehlen, konnten uns dabei noch ins Logbuch eintragen und uns am Ende im Ort beim Warten auf den Zug das verdiente “Siegerbierchen” gönnen.

Insgesamt waren wir von Bahnhof zu Bahnhof 11,25h unterwegs. Glücklich aber total fertig kamen wir dann zu Hause an :)

Wie ihr bemerkt habt, ist hier im Hauptblog in den letzten beiden Monaten wenig passiert. Dafür gibts im Hausbau-Bereich immer mal wieder was neues zu lesen. Das ist eigentlich auch das Hauptthema aktuell bei uns … wie soll es auch anders sein.

Nun geht es aber erstmal von Freitag bis Dienstag nach Tampere/Finnland auf Dienstreise. Dort stehen die glass performance days an, die größte Tagung auf diesem Gebiet. Jane ist mit zwei und ich mit einem Vortrag vertreten, Samstag bin ich dran, Jane dann am Montag. Neben dem eigenen Präsentieren bietet sich hoffentlich die Gelegenheit, in den Pausen und den sonstigen Rahmenveranstaltungen zu “Networken” und bestehende Kontakte aufzufrischen und neue Kontakte zu knüpfen.

Yannick wird die Zwischenzeit bei den Großeltern in Schmölln verbringen. Ich hoffe mal, dass er weiterhin so pflegeleicht ist und Oma und Opa nicht zu sehr auf Trab hält … bis zu deren Urlaub ist es danach noch etwas hin :) Aber es sind ja genug Leute in der Nähe, so dass alles klar gehen sollte.

In der nun wieder schöneren Jahreszeit wollten wir nicht immer mit Bus oder Auto die täglichen Wege zum Kindergarten und zur Uni zurücklegen und hatten uns überlegt, einen Fahrradkindersitz anzuschaffen. Nachdem die Wahl auf das Modell mini+ von bobike fiel (ein Kindersitz für den Anbau am Lenker) wurde dieser nach Lieferung sofort montiert, Yannick mit einem Fahrradhelm ausgestattet und die ersten Testrunde durchs Wohngebiet gedreht.

Ihm scheint diese Fortbewegungsart ganz gut zu gefallen … besonders die Kopfsteinpflasterpassagen, da man da ganz tolle Sachen mit der Stimme machen kann. Und so sind wir also am Montag das erste Mal so in den Kindergarten gefahren. Alles hat super geklappt, so dass das nun bei schönem Wetter unsere bevorzugte Bewegungsart sein wird.


Seit vorletzten Montag erkundet Yannick nun die Welt auf zwei Beinen. Freudig wurde ich im Kindergarten mit den Worten begrüßt, dass unser Kleiner die ersten freien Schritte getan hat. Nun heißt es also den kleinen Mann auch dazu zu motivieren und die Strecken immer länger zu machen.

In der Zwischenzeit wird er auch schon immer sicherer und fängt langsam an, sich auch mal loszulassen und alleine ein paar Schritte zu gehen. Draußen auf der Wiese werden mit einem festen Ziel vor Augen auch schon einige Meter zurückgelegt.

Kinderwagen … deine Tage sind gezählt :)


Beim Hobby Geocaching gibt es ja die verschiedensten “Spielarten”. Neben dem üblichen Wander- oder Drive-In-Caches gibt es auch welche, für die Spezialausrüstung (Boot, Taucherausrüstung, Kletterzeugs, …) notwendig ist. In Dresden selber gibt es nur wenig solcher Extrem-Caches.

Gestern nun hieß es nach vorheriger Terminfindung mit dem Owner des Caches, einen 8 m hohen Telefonmasten zu besteigen und die dort oben angebrachte Dose zu loggen. Also bin ich mit Moritz losgezogen, um mit rund 15 anderen Leuten, die Ausrüstung des Owners (Steigbügel und Bauchgurt) auszutesten. Nach dem Reinzwängen in den Gurt ging es dann auch nach oben. Alles gar nicht so einfach, aber auch nicht sonderlich kompliziert … halt nur anders. Erfolgreich oben angekommen zu sein, war ein schönes Gefühl.

Nun kommen sicher in nächster Zeit mehr zu besteigende Bäume und ähnliches. Es bleibt also spannend und interessant.

So sieht er aus … der erste echte Yannick, welcher nun entdeckt wurde.
Gemalt wurde das “Kunstwerk” am vergangenen Donnerstag im Atelier der KITA “SpielWerk” hier in Dresden. Ob weitere bedeutende Werke des Künstlers existieren, ist nicht bekannt. Es ist aber nicht ausgeschlossen.

So sah es am vergangenen Sonntag in der Dresdner Innenstadt aus. Wir haben es wie so viele andere auch gemacht und sind als “Hochwassertouristen” in die Stadt gefahren, um ein wenig zu gucken. Die 6,60 m waren ja noch nicht wirklich bedrohlich und auch schon fast der Höchststand … vorerst.

Nun ist sie fast schon wieder rum, die Weihnachtszeit. Der ein oder andere Weihnachtsmarktbummel ist absolviert und auch der ein oder andere Glühwein ist geflossen. Zeit für eine kurze Zusammenfassung:

Wie immer der Touristenmagnet ist der Striezelmarkt auf dem Altmarkt … der größte und älteste Weihnachtsmarkt Dresdens. Besonders am Wochenende ist der aber ganz schön überlaufen, aber ab 19 Uhr ist auch das nicht mehr das ganz große Problem. Die neugestaltete Marktaufteilung ist ganz nett und vom begehbaren Schibbogen hat man eine schöne Sicht über das Getümmel unten. Zum Standardprogramm gehört er also auch jedes Jahr dazu … irgendetwas wird dann auch immer gekauft :) .

Unser persönliches Highlight ist auch in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt, direkt vor der Frauenkirche. Im Stil des beginnenden 20.Jahrhunderts bieten hier allerlei Gewerke ihre Waren feil und auch der Glühwein ist leckerer und für das gleiche Geld gibts sogar mehr in die Tassen. Sehr schön ist auch das handangetriebene Karussell. Hier auf diesem Markt haben wir wohl das meiste Geld für Krimskrams und Geschenke gelassen … aber es ist ja halt Weihnachten.

Nun war es das aber für dieses Jahr. Die Märkte haben schon zu oder schließen in den nächsten Tagen. Dann kommt noch der Weihnachtsmann und das Jahr 2010 ist Geschichte.

Ich wünsche allen einen fleißigen Weihnachtsmann, ruhige Tage und einen guten Start ins neue Jahr.